Neben Benny Goodman war Glenn Miller der berühmteste Leader einer Swing-Band in der Geschichte der Musik. Mit seinen auf zwei Altsaxophonen, zwei Tenorsaxophonen und einer Klarinette basierenden Arrangements schaffte er einen ganz speziellen Orchester-Sound – den Glenn Miller-Sound eben. Wil Salden und sein »Glenn Miller Revival Orchester« haben es sich zur Aufgabe gemacht, die Stücke Glenn Miller in seinen ursprünglichen Arrangements zu spielen. Salden und sein 17 Mann starkes Orchester haben sich zum Teil die ursprünglichen Arrangements besorgen können oder mußten sie mühsam aus den alten Schallplatten-Aufnahmen herausarbeiten. Das Ergebnis ist demnächst, am Sonntag, 20. Mai, auch in der Reutlinger Listhalle zu hören.

Zu diesem Gastspiel des »Glenn Miller Revival Orchesters« können zehn GEA-Leser gehen, ohne den Geldbeutel zücken zu müssen. Fünfmal zwei Eintrittskarten verlost »Szene aktuell« – aber wie immer gibt keinen Preis ohne Fleiß. Es gibt wieder ein Frage zu beantworten – aus den Einsendungen mit den richtigen Antworten werden dann jene fünf Gewinner ausgelost, die dann eine Begleitperson ihrer Wahl mitnehmen können. Die Frage hat natürlich mit Glenn Miller zu tun: 1954, also zehn Jahre nach Millers Tod am 15. Dezember 1944, hatte ein Film Premiere, der die Lebensgeschichte des Musikers nacherzählt. Die Rolle Glenn Millers wurde von einem Hollywoodstar übernommen, der seinerseits in diesem Jahr seinen 80. Geburtstag feiert. Wie heißt dieser Schauspieler?
Die Antwort also auf eine Postkarte schreiben, mit dem Stichwort »Szene aktuell« versehen und an den Reutlinger General-Anzeiger, Burgstraße 1-7 in 7410 Reutlingen 1 schicken. Bis Mittwoch, 18. Mai, um 12 Uhr müssen die Karten in der GEA-Redaktion eingegangen sein. Und wie immer: Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Martin Gerner
Erstveröffentlichung: Reutlinger General-Anzeiger, 14.05.1988.