Die »parpaja topola«, im Mittelalter von einer provencalischen Spielfrau geschrieben, ist eine Fabel über die einfachen Leute. Im Gegensatz zu den zahlreichen Märchen Macchiavellis und Boccacios gewinnt hier am Ende der naive Hirt mit seiner kindlichen Reinheit. Bearbeitet wurde »La parparpaja topola« von Dario Fo; gespielt wird sie am Freitag, 24. Februar, ab 20 Uhr in der »zelle« von Francesca de Martin.
Martin Gerner
Erstveröffentlichung: Reutlinger General-Anzeiger, 23.02.1989.