Morgen, Freitag, 10. Februar, spielt in der Tübinger Uni-Mensa in der Wilhelmstraße ab 21 Uhr der jamaikanische Reggae-Sänger Gregory Isaacs mit seiner Gruppe »the Riddim kings.« Im Gegensatz zu vielen anderen Reggae-Künstlern orientiert sich Isaacs Show stark an amerikanischen Vorbildern; auch sein Gesang ist deutlich Soul-beeinflußt. Das hat ihn natürlich auch populärer als andere werden lassen; trotzdem manchmal allzu seichter Musik kann sich Gregory Isaacs durch eine unverwechselbare Phrasierung von der Masse der Reggae-Soul-Sänger auch nach Dutzenden von Veröffentlichungen abheben. Im Vorprogramm des Tübinger Konzerts tritt der Disc-Jockey Tippa Irie aus London auf, dessen »bemerkenswerte Schnatterstimme gepaart mit seinem Sinn für Humor stets für Gejohle im Publikum sorgt.«
Martin Gerner
Erstveröffentlichung: Reutlinger General-Anzeiger, 09.02.1989.